30. Sep 2025
Ein Magazin, das informiert, erklärt und verbindet: Mit Hämovision gibt es ein Medium, das speziell für Menschen mit der von-Willebrand-Erkrankung (VWE) und anderen Gerinnungsstörungen entwickelt wurde.
Selbstverständlich ist das Magazin auch spannend für Angehörige und weitere Interessierte. Sie erhalten dadurch Informationen zu den Erkrankungen und medizinischen Entwicklungen, aber auch Tipps und Neues aus der Community.
Vielfältiger Input bereichert die eigene Perspektive
Das Besondere an Hämovision ist der unterhaltsame und gleichzeitig fachlich fundierte Themenmix. Die Informationen stammen beispielsweise von Fachärztinnen und -ärzten aus Gerinnungszentren, die Tag für Tag mit der Erkrankung und Therapien befasst sind. Gleichzeitig kommen Menschen mit der Von-Willebrand-Erkrankung oder mit Hämophilie selbst zu Wort: Sie erzählen von ihren Erfahrungen, geben Einblicke in ihren Alltag und teilen Tipps, die auch anderen helfen können. Ergänzt wird das Ganze durch Beiträge von Angehörigen, Selbsthilfeorganisationen und weiteren Personen aus Forschung und Praxis. So entsteht eine optimale Basis für neue Impulse.
Warum ein eigenes Magazin?
Als das Magazin entwickelt wurde, gab es ein klares Ziel: ein Informationsmedium schaffen, das nicht nur Fachkreise erreicht. Erstmals sollten hier die Betroffenen und ihre Familien im Mittelpunkt stehen. Optimal, dass von Anfang an zwei große Organisationen mit an Bord waren: die Interessengemeinschaft Hämophiler e.V. (IGH) und die Deutsche Hämophiliegesellschaft e.V. (DHG). Sie wurden gleich in der ersten Ausgabe im September 2020 vorgestellt. Seither sind sie kontinuierlich präsent.
An der Konzeption des Magazins sind außerdem Apotheken maßgeblich beteiligt, die sich auf alle Fragen rund um die Hämophilie spezialisiert haben. Diese Apotheken werden durch den Verband der Hämophilie-Apotheken e.V. (VHA) vertreten und stellen alle Ausgaben auch auf https://haemophilie-apotheken.de zum Download bereit.
Ein wichtiger Anlass für diese Zusammenarbeit fand sich schon in der ersten Ausgabe: Das damals neue „Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung“ (GSAV). Es brachte wichtige Veränderungen für die Versorgung von Menschen mit VWE und anderen Gerinnungsstörungen mit sich, vor allem durch die stärkere Einbindung von Apotheken in die Abgabe und Dokumentation der Medikamente. Für Betroffene bedeutete dies neue Abläufe und mehr Ansprechpersonen. Umso wichtiger wurde ein guter Austausch zwischen Betroffenen und ärztlichen Teams, Apotheken und Selbsthilfeorganisationen.
Regelmäßig und kostenlos informiert
Heute, also fünf Jahre nach der ersten Ausgabe, erscheint Hämovision viermal pro Jahr: Anfang März, Juni, September und Dezember. Damit es einfach zugänglich ist, wird es kostenlos abgegeben, und zwar als klassische Printausgabe und digitale PDF-Version.
Wenn auch Sie sich also für Hämophilie, VWE oder allgemein für das Thema Blutgerinnungsstörungen interessieren, schauen Sie doch mal rein!
Hier finden Sie alle Ausgaben.
