15. Aug 2025
Ja –
mit guter Vorbereitung und ärztlicher Begleitung.
Auch bei einer Blutgerinnungsstörung wie Hämophilie sind Tattoos und Piercings möglich. Wichtig ist: Risiken kennen, sorgfältig planen und medizinisch absichern.
Vor dem Eingriff: ärztlichen Rat einholen
Sprechen Sie unbedingt vorab mit Ihrem Hämophilie-Zentrum oder Ihrer behandelnden Praxis. Je nach Schweregrad und Körperstelle sind spezielle Vorkehrungen nötig – etwa eine Faktorgabe oder die Wahl eines weniger durchbluteten Bereichs. So lassen sich Komplikationen wie Nachblutungen oder verzögerte Wundheilung vermeiden.
Gut informiert ins Studio
Teilen Sie dem Tattoo- oder Piercingstudio Ihre Hämophilie mit – am besten schon im Vorgespräch. Nicht alle Studios kennen sich mit Gerinnungsstörungen aus. Klären Sie über Ihre Situation auf und geben Sie die Empfehlungen Ihres Ärzteteams weiter. Achten Sie auf Hygiene und Erfahrung mit besonderen gesundheitlichen Anforderungen.
Ihre Sicherheits-Checkliste
Damit alles gut verläuft, beachten Sie diese Punkte:
Fazit: Mit Planung ist vieles möglich
Tattoos und Piercings sind auch mit Hämophilie machbar – vorausgesetzt, Sie gehen gut vorbereitet und medizinisch begleitet vor. Ihr Behandlungsteam ist dabei Ihr wichtigster Partner.
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