Blutgerinnsel

Blutplättchen, auch Thrombozyten genannt, zirkulieren im Blut und lagern sich bei einer Verletzung des Blutgefäßes an der betroffenen Stelle an. Dabei bilden sie einen Pfropf, der die Blutung stoppt. Dieser Pfropf wird Blutgerinnsel oder Thrombus genannt. Durch die Bildung des Gerinnsels wird eine schnelle Blutstillung im Rahmen der sogenannten primären Hämostase (dem ersten Schritt der Blutgerinnung) erreicht.

Blutgerinnsel bei Hämophilie

Wenn eine Person von Hämophilie betroffen ist, werden Blutgerinnsel nur unzureichend stabilisiert. Die Blutgerinnungsfaktoren VIII und IX, deren mangelnde Aktivität Hämoohilie bewirkt, führen bei Verletzung normalerweise dazu, dass die Blutplättchen durch Fibrin stabilisiert wird und ein stabiler Pfropf entsteht. Dieser Mechanismus ist bei Hämophilie gestört.

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