THERAPIEN

Zeitgemäße Hämophilietherapie ist individuell.

Wenn Sie von Hämophilie betroffen sind, haben Sie sicherlich schon von unterschiedlichen Therapieformen gehört, ob im Hämophiliezentrum, von anderen Betroffenen oder über Blogs und Onlineportale. Wenn Sie die aktuellen Möglichkeiten kennen und mit Ihrer Ärztin / Ihrem Arzt besprechen, haben Sie die besten Chancen auf eine optimale Hämophiliebehandlung. 

Hämophilietherapie: Nicht nur im Notfall wichtig!

Eine reine On-demand-Therapie, bei der Medikamente nur bei akuten Blutungen gegeben wurden, wird heute kaum noch empfohlen. Die meisten Hämophiliepatienten nutzen eine Dauerprophylaxe (vorbeugende Behandlung). Diese gilt als der "Gold-Standard" bei schwerer Hämophilie. Für Sie als Patient bedeutet das, dass Sie Ihr Präparat regelmäßig erhalten bzw. sich selbst verabreichen. 

Das Ergebnis: mehr Sicherheit und Flexibilität für spontane Aktivitäten sowie mehr Schutz, beispielsweise auch für Ihre Gelenke, da es zu weniger Einblutungen kommt.

Selbstverständlich ist es möglich, Ihren Blutungsschutz im Bedarfsfall weiter zu erhöhen, beispielsweise bei einem Unfall oder vor einer Operation.

Ersatz für den fehlenden Gerinnungsfaktor

Zur Behandlung der Hämophilie A nutzt man heute meistens die sogenannte Faktor-VIII-Substitution. Der Blutgerinnungsfaktor, der bei Hämophiliepatienten nur unzureichend vorhanden oder nicht aktiv genug ist, wird dabei ersetzt. Wenn Sie von Hämophilie A betroffen sind, wird der Faktor VIII zugeführt, bei Hämophilie B der Faktor IX. Es gibt unterschiedliche Faktorpräparate, die sich durch ihre Zusammensetzung und Wirkweise unterscheiden.

Therapie mit Nicht-Faktor-Präparaten

Alternativ zu den oben beschriebenen Therapien besteht die Möglichkeit, gentechnologisch hergestellte Antikörper zur Hämophiliebehandlung einzusetzen. Diese werden wird im Körper anders abgebaut, sodass keine klassische Verlaufskurve entsteht.

Heimselbstbehandlung macht flexibel

Die heute bei Hämophilie eingesetzten Präparate werden mithilfe von Spritzen verabreicht. In der Regel können Sie das Spritzen als Patient/in selbst übernehmen, sodass Sie nicht darauf angewiesen sind, mehrmals pro Woche einen Arzt aufzusuchen. 

Um das Spritzen zu erlernen, können Sie beispielsweise Schulungsangebote der großen Patientenorganisationen zur Heimselbstbehandlung nutzen. Auch Schulungen für Eltern betroffener Kinder werden angeboten.

Informieren, beraten lassen, bestimmen!

Welche Therapievariante die beste für Sie ist, hängt von Ihrem individuellen Krankheitsbild, Ihren körperlichen Voraussetzungen und davon ab, wie Sie Ihren Alltag gestalten bzw. gestalten möchten. 

Ihre Termine im Behandlungszentrum können Sie dazu nutzen, aktuelle Fragen und Wünsche mit Ihrer Ärztin / Ihrem Arzt zu besprechen. So lässt sich die Therapie auch dann auf Ihr Leben anpassen, wenn Sie etwas ändern möchten, wie zum Beispiel ihre sportlichen Aktivitäten.

Wenn Sie von Hämophilie betroffen sind, haben Sie sicherlich schon von unterschiedlichen Therapieformen gehört, ob im Hämophiliezentrum, von anderen Betroffenen oder über Blogs und Onlineportale. Wenn Sie die aktuellen Möglichkeiten kennen und mit Ihrer Ärztin / Ihrem Arzt besprechen, haben Sie die besten Chancen auf eine optimale Hämophiliebehandlung.

Hämophilietherapie: Nicht nur im Notfall wichtig!

Eine reine On-demand-Therapie, bei der Medikamente nur bei akuten Blutungen gegeben wurden, wird heute kaum noch empfohlen. Die meisten Hämophiliepatienten nutzen eine Dauerprophylaxe (vorbeugende Behandlung). Diese gilt als der "Gold-Standard" bei schwerer Hämophilie. Für Sie als Patient bedeutet das, dass Sie Ihr Präparat regelmäßig erhalten bzw. sich selbst verabreichen.

Das Ergebnis: mehr Sicherheit und Flexibilität für spontane Aktivitäten sowie mehr Schutz, beispielsweise auch für Ihre Gelenke, da es zu weniger Einblutungen kommt.

Selbstverständlich ist es möglich, Ihren Blutungsschutz im Bedarfsfall weiter zu erhöhen, beispielsweise bei einem Unfall oder vor einer Operation.

Ersatz für den fehlenden Gerinnungsfaktor

Zur Behandlung der Hämophilie A nutzt man heute meistens die sogenannte Faktor-VIII-Substitution. Der Blutgerinnungsfaktor, der bei Hämophiliepatienten nur unzureichend vorhanden oder nicht aktiv genug ist, wird dabei ersetzt. Wenn Sie von Hämophilie A betroffen sind, wird der Faktor VIII zugeführt, bei Hämophilie B der Faktor IX. Es gibt unterschiedliche Faktorpräparate, die sich durch ihre Zusammensetzung und Wirkweise unterscheiden.

Therapie mit Nicht-Faktor-Präparaten

Alternativ zu den oben beschriebenen Therapien besteht die Möglichkeit, gentechnologisch hergestellte Antikörper zur Hämophiliebehandlung einzusetzen. Diese werden im Körper anders abgebaut, sodass keine klassische Verlaufskurve entsteht.

Heimselbstbehandlung macht flexibel

Die heute bei Hämophilie eingesetzten Präparate werden mithilfe von Spritzen verabreicht. In der Regel können Sie das Spritzen als Patient/in selbst übernehmen, sodass Sie nicht darauf angewiesen sind, mehrmals pro Woche einen Arzt aufzusuchen.

Um das Spritzen zu erlernen, können Sie beispielsweise Schulungsangebote der großen Patientenorganisationen zur Heimselbstbehandlung nutzen. Auch Schulungen für Eltern betroffener Kinder werden angeboten.

Informieren, beraten lassen, bestimmen!

Welche Therapievariante die beste für Sie ist, hängt von Ihrem individuellen Krankheitsbild, Ihren körperlichen Voraussetzungen und davon ab, wie Sie Ihren Alltag gestalten bzw. gestalten möchten.

Ihre Termine im Behandlungszentrum können Sie dazu nutzen, aktuelle Fragen und Wünsche mit Ihrer Ärztin / Ihrem Arzt zu besprechen. So lässt sich die Therapie auch dann auf Ihr Leben anpassen, wenn Sie etwas ändern möchten, wie zum Beispiel ihre sportlichen Aktivitäten.

Bild Arzt Patient

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